Cheesecake Icecream mit Heidelbeeren – Käsekucheneis

18. Juni 2017 0 Kommentare
Icecream - Käsekucheneis
Ich liebe Icecream, vor allem selbstgemachte! Nur sind mir Rezepte mit rohen Eiern im Sommer immer ein Dorn im Auge, deshalb werdet ihr hier keine finden! Gerade wenn man die Eiscreme etwas länger im Froster aufbewahren will, muss man sich bei der ei-freien Variante zwecks Haltbarkeit oder Salmonellen keine Gedanken machen! Ich verwende in diesem Rezept nur wenige Zutaten und die Zubereitung ist denkbar einfach. Wer auf die Heidelbeeren verzichten mag und auch die Kekskrümel weglässt, erhält eine sehr leckere Basis-Eiscreme, die schön sahnig und erfrischend schmeckt. Dennoch würde ich euch empfehlen, die komplette Version auszuprobieren, denn sie ist extrem lecker! Eine Eismaschine ist nicht nötig, allerdings müsst ihr während des Gefrierens mehrmals kräftig durchrühren, um möglichst viele Eiskristalle zu zerschlagen. Dieses ist der schwierigste Teil! Nicht weil es mühsam wäre, sondern weil man die leckere Icecream jedes Mal wieder zurück in den Tiefkühler stellen muss, obwohl einem schon der Zahn tropft.

Icecream - Käsekucheneis

Icecream – Cheesecake und Heidelbeeren / Käsekucheneis

Zutaten Icecream-Basis:
300 g Frischkäse
200 g saure Sahne
300 g Sahne
140 g Zucker
1 Pck Vanillezucker

 

Zutaten für den Cheesecake-Effekt:
50 – 80 g Kekse, grob zerbröselt (Haferkekse, Butterkekse, o.ä.)
Zutaten Heidelbeer-Einlage:
250 g Wild-Heidelbeeren
2 EL  Zucker
1 EL Zitronensaft
1 TL Speisestärke

Zubereitung Cheesecake Icecream mit Heidelbeeren:

Zubereitung Heidelbeer-Einlage:

Heidelbeeren in einen Topf geben, etwas zerdrücken und mit Zucker bestreuen.
Sobald der Zucker etwas Fruchtsaft gezogen hat, Speisestärke und Zitronensaft einrühren.
Zum Kochen bringen und unter Rühren 2 Minuten köcheln lassen.
Die Heidelbeermasse könnte man an dieser Stelle pürieren, ich habe aber darauf verzichtet.
Abkühlen lassen.

 

Zubereitung Basis-Icecream:

Sahne halbsteif schlagen und kühl stellen.
Frischkäse, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät cremig schlagen.
Erst saure Sahne unterrühren, dann die Schlagsahne unterheben.
In eine gefriergeeignete Schüssel füllen und abgedeckt in den Froster geben.
In den ersten beiden Studen alle 15-20 Minuten rausholen und kräftig durchrühren.
Je öfter ihr das macht, desto mehr Eiskristalle zerschlagt ihr dabei und desto cremiger wird eure Eiscreme.
Sobald die Icecream eine festere, cremige Konsistenz erreicht hat werden die restlichen Zutaten dazugegeben.
Hierfür die Icecream-Masse halbieren. Auf die unterste Eiscremeschicht die Hälfte der Heidelbeermasse in Klecksen verteilen und mit der halben Menge Keksbrösel bestreuen.
Darauf die 2. Hälfte Eis, Heidelbeeren und Keksbrösel.
Alternativ könnt ihr auch einfach alles zusammenrühren.
Dadurch entsteht aber eine weniger auffällige Marmorierung.

 

Fertigstellung:

Die Eiscreme nochmal kurz in den Froster geben, damit sie etwas Festigkeit bekommt.
Sobald sie die richtige Konsistenz kann man sie genießen. Gibt man sie im fertigen Zustand noch einmal für längere Zeit in den Tiefkühler, sollte man sie vor dem Verzehr rausnehmen und ein wenig Temperatur bekommen lassen.

 

Anmerkung zu den Heidelbeeren:

Wie immer weise ich darauf hin, das ihr bei der Wahl der Heidelbeeren unbedingt wilde bevorzugen solltet. Am besten natürlich selbstgepflückte aus dem Wald!
Kulturheidelbeeren sind zum Naschen und Dekorieren ganz toll, aber sie überzeugen bei der Verarbeitung weder geschmacklich, noch farblich. Wildheidelbeeren gibt es meist nur im Glas, oder tiefgekühlt. Wenn ihr gar keine bekommt, könnt ihr natürlich auch die gezüchteten nehmen! 🙂
Die Icecream ist quasi eine Reminiszenz an diesen Heidelbeer – Käsekuchens, den so viele von euch schon gebacken und für lecker befunden haben!

Chessecake Icecream mit Heidelbeeren / Blaubeeren

Käsekucheneiscreme

 

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