Kiba-Torte mit Kiba-Mousse und weißer Schokolade

22. März 2020 8 Kommentare
Diese Kiba-Torte verursachte bei mir sofort ein Flashback, denn der Geschmack von Kirsch- Bananensaft wirft mich immer wieder in die 90er zurück. Ein Jahrzehnt, das geschmacklich eigentlich nicht zu den stärksten gehört, sieht man sich z.B. die Mode rückwirkend mal genauer an. Bomberjacken, Neon-Shirts und Schnullerketten, mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Zum Glück gab es aber nicht nur Fashion-Entgleisungen, sondern auch wirklich tolle Erfindungen, so wie den „Marmorsaft“! Auf ihm basiert die Idee dieser Torte, die ich aber zusätzlich mit weißer Schoko ergänzt habe.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn es schmeckt wunderbar! Genauso wunderbar, wie es die 90er Jahre doch eigentlich auch waren….

Kiba-Torte mit Kiba-Mousse und weißer Schokolade

Zutaten: Bananenkuchen
3 Eier
75 g Mehl
65 g Speisestärke
125 ml Öl
125 ml Bananennektar
90 g Puderzucker
1/2 Pck Backpulver

 

Zutaten: Bananen-Ganache
150 g weiße Schoki
75 ml Bananennektar

 

Zutaten: Deko
getrocknete Bananenchips
Zutaten: Kiba-Mousse
150 ml Bananennektar
200 ml Kirschsaft (Glas)
200 g Creme fraiche
400 ml Sahne
80 g Zucker
1 ¼ gehäufte TL Agar Agar (reines Agar Agar)

 

Zutaten: Kirschschicht
1 Glas Schattenmorellen
150 ml Bananennektar
30 g Speisestärke

Zubereitung: Kiba-Torte mit Kiba-Mousse und weißer Schokolade

Zubereitung: Bananenkuchen

Backofen auf 200° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Eine Springform (26 cm) ordentlich fetten.
Eier mit Puderzucker einige Minuten dick-schaumig schlagen.
Bananennektar und Öl unter rühren langsam dazulaufen lassen.
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermengen.
Kurz  unterrühren.
Teig in die Springform füllen und glatt streichen.
Ca. 15 Minuten backen. Stäbchenprobe!
Auskühlen lassen und Springform entfernen.

 

Zubereitung: Kirsch-Schicht

Bananenkuchen auf eine Tortenplatte setzen und in einen hohen Tortenring spannen.
Schattenmorellen abgießen, dabei den Saft auffangen.
Gut abtropfen lassen, es sollten ca. 350 ml sein.
150 ml davon in einem Topf zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit Speisestärke und Bananennektar in einer Tasse verquirlen.
In den kochenden Kirschsaft rühren und noch einmal aufwallen lassen.
Schattenmorellen unter den  Kiba-Pudding ziehen und auf dem Kuchen verteilen.
Auskühlen lassen.

 

Zubereitung: Kiba-Mousse

Creme fraiche mit Zucker auf niedriger Stufe verrühren.
Sahne steif schlagen und kalt stellen.
Kirschsaft und Bananennektar mit Agar Agar in einem Topf zum Kochen bringen.
1 Minute sprudelnd kochen lassen.
Von der Herdplatte ziehen und abkühlen lassen, bis die Flüssigkeit nur leicht warm und kurz vorm Gelieren ist.
In die Creme fraiche rühren.
Nun sollte die Masse nicht mal mehr handwarm sein, dann kann sofort die Schlagsahne untergehoben werden.
Kiba-Mousse auf der Kirsch-Schicht verstreichen.
Mehrere Stunden kalt stellen.

 

Zubereitung: Bananen-Ganache

Weiße Schokolade sehr klein hacken und in eine Schüssel geben.
Bananennektar einmal aufkochen und über die Schoko gießen.
1 Minute warten, dann mit einem Schneebesen verrühren, bis die Ganache ganz glatt und homogen ist.
Auf der Kiba-Torte verteilen und glatt streichen.
Kalt stellen.
Nach Belieben mit gehackten, getrocknenten Bananenchips dekorieren.

Kiba-Torte mit weißer Schokoade und Kirschfüllung

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Oder doch lieber Kirschen in Kombination mit viel dunkler Schokolade?
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8 Kommentare

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8 Kommentare

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Claudia 14. April 2020 at 10:52

Hallo Jörg!
Vergangene Woche hab ich Deine Kiba-Torte probiert und mein Herzblatt und ich waren hin und weg!
Die Kombination aus megasaftigem Teig, den leicht säuerlichen Kirschen, der fruchtigen Creme und dem süßen Schoko-Bananen-Guss ist einfach sensationell!
Ich hab zwar leider keinen Bananennektar bekommen, habe stattdessen einfach sehr reife Bananen mit etwas Wasser püriert. Mit Nektar wird es sicher noch besser, aber uns hat es auch so wunderbar gemundet!
Eine Frage hätte ich: Der Guss, ist der bei Dir fest geworden? Bei mir nämlich nicht. Was jetzt aber nicht wirklich gestört hat.
Ein tolles Rezept jedenfalls! Eine Freundin von mir hat das Ganze als Trifle in Gläser geschichtet. Eine super Variante, oder? ☺️
Liebe Grüße!
Claudia

Reply
Joerx
Joerx 21. April 2020 at 11:03

Hallo Claudia,
wie schön, das euch die Torte so gut geschmeckt hat!
Du kennst Kiba vermutlich auch noch aus deiner Kindheit/Jugend, oder?!

Bei mir wurde der Guss (du meinst die Mischung Saft/Schokolade?! ) schon fest. Nicht wirklich hart, aber eben genauso, das er nicht läuft und sich wunderbar schneiden lässt. Möglicherweise hast du diese Ganache nicht lange genug verrührt und das Fett der Schokolade konnte sich nicht gleichmäßig in der Flüssigkeit verteilen?! Ein anderer Grund würde mir nicht einfallen?!?!
Die Idee mit dem Schichtdessert ist auch nicht schlecht! Das kann ich mir sehr gut vorstellen!

Lieben Dank für dein lobendes Feedback!! Ich lese immer gerne von dir 😉

Herzliche Grüße, Jörg

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Claudia 26. April 2020 at 17:37

Hallo Jörg!
Dieses Kiba war bzw. ist bei uns in Österreich glaub ich nicht so bekannt! Aber völlig egal! Ich liebe Bananen, ich liebe Kirschen und mehr braucht’s nicht! ☺️
Mein Guss ist in alle Richtungen gelaufen und auch nach dem Erkalten nicht fest geworden! Am Rühren kann’s fast nicht liegen, es war eine so schöne, homogene Masse! Vielleicht hab ich mich aber auch nur beim Umrechnen der Mengen vertan. Geschmeckt hat es jedenfalls sehr und den übriggebliebene Guss habe ich als Soße dazugereicht! 😋
Leider hab ich jetzt von meinem Freund ein strenges Kuchenbackverbot auferlegt bekommen. Er fürchtet zu sehr um seine Sommerfigur. Verschlingt aber ohne mit der Wimper zu zucken zwei Packungen Schoko-Creme-Henderl… 😉
Ach, ich werd schon jemand anderen finden, den ich bebacken kann! ☺️
Die nächste wird auf jeden Fall diese verführerisch aussehende Kaffeetorte werden…
Ganz liebe Grüße aus Graz!
Claudia

Reply
Joerx
Joerx 3. Mai 2020 at 12:54

Hallo Claudia,
ach, dann war Kiba bei euch gar nicht so bekannt! Das wusste ich nicht.
Dann freut es mich umso mehr, das du die Torte ausprobiert hast!
Warum dein Guss so flüssig war, kann ich mir wirklich nicht erklären?! Ich habe ihn nun schon mehrmals ausprobiert und jedes Mal war er schnittfest??

Kuchenbackverbot!!! Das geht ja mal überhaupt nicht! 😉
Was sind denn Henderl? Meinst du Hörnchen?

LG, Jörg

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Claudia 20. Mai 2020 at 9:42

Hi Jörg!
Das Kuchenbackverbot hab ich einfach wieder aufgehoben! ☺️ Aber ich mach nur mehr 17er-Torten oder überhaupt Mini-Törtchen, da halten sich die Kalorien schon mal in Grenzen.
Und Henderl sind Hühnchen… 😉
Liebe Grüße!
Claudia

Joerx
Joerx 24. Mai 2020 at 8:05

Hallo Claudia,
kleiner als eine 17er Torte dürfte es aber wirklich nicht werden, sonst kann man sie ja fast inhalieren! 😉

Ich dachte mir schon, das Henderl Hühnchen sind, aber Schoko-Creme-Henderl?!?!?!?!?!?
Was darf ich mir denn bitte darunter vorstellen? Lecker klingt das nicht! 😉

LG, Jörg

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Claudia 1. Juni 2020 at 19:17

Hi Jörg!
Inhalieren ist gut… 😂 Die 17er finde ich perfekt, aber Du hast natürlich recht, viel kleiner sollte eine Torte wirklich nicht mehr sein!
Schoko-Creme-Henderl sind das Gleiche wie diese Fondantringe, die man zu Weihnachten auf den Christbaum hängt. Kennst Du die vielleicht? Ich mag sie nicht wirklich, weil einfach viel zu süß, der pure Zucker praktisch. Aber Mr. „Wir müssen uns jetzt aber wirklich beim Süßen zurückhalten“ steht drauf 😉.
Liebe Grüße!
Claudia

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Joerx
Joerx 3. Juni 2020 at 14:04

Hallo Claudia,

Fondantringe die man an den Christbaum hängt?! Meinst du die kleinen bunten Dinger, die einen Schokofuß haben…..ich meine, auf der unteren Seite schokoliert sind?!
Gibts die nicht immer zu Ostern? Oder war das Weihnachten? Ich habe die noch nie im Leben gekauft! 🙂 Also, falls du überhaupt die Dinger meinst, von denen ich gerade rede! 😉
Dein Mann scheint wohl in einer zuckersüßen Fantasiewelt zu leben! 😉 Fondantringe verhalten sich zu abnehmen, wie der Flughafen Berlin-Brandenburg zu korrekter Bauplanung! 🙂

LG, Jörg

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