Weihnachts-Tarte mit Orange und Schokolade

1. Dezember 2019 14 Kommentare
Weihnachts-Tarte oder Weihnachtskuchen
Für das besinnliche Fest eignet sich diese Weihnachts-Tarte ganz besonders gut! Sie schmeckt durch ihre Lebkuchenfüllung und den Orangen-Guss herrlich nach Advent und wird durch die Schokoglasur perfekt abgerundet. Diese Glasur ist übrigens eine ganz spezielle Art einer Ganache, mit ausgeprägtem Kakaogeschmack und wirklich extremen Glanz!!! Besonders toll an diesem Weihnachtskuchen ist auch, das man ihn nach Herzenslust dekorieren und auch gut einen Tag im Voraus zubereiten kann. Das erspart unnötigen Stress während der letzten Weihnachtsvorbereitungen!Aber natürlich könnt ihr diese Tarte auch schon vor dem Fest genießen! Auf der Liste der möglichen Weihnachts-Leckerein steht sie derzeit bei mir sehr weit oben!

Weihnachts-Tarte oder Weihnachtskuchen

Weihnachts-Tarte mit Orange und Schokolade

Zutaten: Mürbeteig
220 g Mehl
100 g Butter
60 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

 

Zutaten: Orangen-Guss
2-3 Orangen
1 EL Zucker
1/2 gestr. TL Agar Agar

 

Zutaten: Schokoglasur
100 g Zartbitterschokolade
80 ml Sahne
20 g Kakao
70 ml Wasser
40 g Zucker
7 g Butter
Zutaten: Lebkuchen-Füllung
2 Eier
1 Eigelb
35 g Semmelbrösel
100 g braunen Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 TL Zimt
100 ml Milch
110 ml Sahne
5-10 Tropfen Bittermandelöl
1 TL Lebkuchengewürz
170 g gem. Haselnüsse
150 g Orangeat, sehr fein gehackt
1 TL Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung: Weihnachts-Tarte mit Orange und Schokolade

Zubereitung: Mürbeteig

Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
Zwischen 2 Bögen Backpapier ausrollen und eine gefettete Tarteform (28 cm) damit auslegen.
Für 1 Stunde kalt stellen.

Zubereitung: Lebkuchenfüllung

Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Mürbeteig mit einem Bogen Backpapier belegen und mit getrocknenten Hülsenfrüchten auffüllen.
Für 15 Minuten blindbacken.
Mürbeteig blindbacken

Blindbacken mit Hülsenfrüchten

In der Zwischenezeit Eier und Eigelb mit braunem Zucker, Vanillezucker, Zimt und Lebkuchengewürz verquirlen.
Milch, Sahne, Bittermandelöl dazurühren.
Restliche Zutaten zugeben und alles gründlich vermengen.
Nach Ende der Backzeit das Backpapier und die Hülsenfrüchte aus der Form nehmen.
Die Lebkuchen-Füllung hineingeben und für ca. 35 Minuten backen.
Auskühlen lassen.

Zubereitung: Orangen-Guss

2-3 Orangen filetieren (möglichst ohne Zwischenhaut und weiße Schicht).
Pürieren und davon 200 ml mit 1 EL Zucker und Agar Agar in einem Topf zum Kochen bringen.
2 Minuten abkühlen lassen, dann über der Weihnachts-Tarte verteilen.
Der Guss zieht dabei ein wenig in die Füllung ein, das ist gewollt!
Auskühlen lassen.

Zubereitung: Schokoglasur

Wasser, Kakao und Zucker in einem Topf unter rühren zum Kochen bringen.
Butter dazugeben, verrühren und danach beiseite stellen.
Schokolade hacken und in eine Schüssel füllen.
Sahne in einem Topf zum Kochen bringen.
Über die Schokolade gießen und verrühren, bis die Masse ganz glatt ist.
Die Kakao-Soße dazugeben und langsam verrühren.
Hierbei nicht wild schlagen, denn es soll möglichst wenig Luft eingerührt werden, um Luftbläschen weitestgehend zu vermeiden.
Über die Tarte gießen. Evlt mit einem Messer o.ä. verteilen.
Sollten sich doch sehr viele störende Luftblasen auf der Oberfläche befinden, dann man diese noch schnell mit einem Zahnstocher aufpieksen. Dafür muss man allerdings schon sehr pingelig sein! Naja.. ok, ich habs gemacht! 😆
Für einige Stunden in einen etwas kühleren Raum stellen.
Anmerkung: Im Kühlschrank erstarrt die Glasur zwar schneller, verliert aber auch an Glanz!
Deko-Tipp: Mit geschmolzener weißer Schoki dünne Bahnen ziehen und mit allerlei Weihnachtlichem besetzen. Lasst eurer Fanatsie freien Lauf, aber übertreibt es nicht, sonst geht die Eleganz der wunderschönen Schoko-Glasur verloren. 😉
Weihnachtstarte

Winterliche Tarte mit Lebkuchen-Füllung, Orange und Schokolade

Weihnatstorte mit Lebkuchenfüllung

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Oder soll es doch lieber eine Torte sein? Dann wäre diese Schokoladige Himmelstorte mit Lebkuchencreme evtl etwas für dich!

14 Kommentare

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14 Kommentare

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Claudia Schöffmann 2. Dezember 2019 at 18:52

ho ho ho jörg, da kommt man ja in weihnachtsstimmung – sehr schön anzuschauen 👍🏼 den werde ich doch glatt vorab testen. in den zutaten führst du bittermandelöl an – wo bekommt man denn so etwas zu kaufen oder meinst du aroma? 🤔 sind die „figürchen“ auch selbstgemacht?
ich danke dir für dein feedback.. liebe grüße, claudia

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Joerx
Joerx 4. Dezember 2019 at 12:40

Hallo Claudia,
mit Bittermandelöl meine ich das Aroma, das man in den kleinen Fläschen kaufen kann. 🙂
Die Figuren sind nicht selbst gemacht, dafür fehlt mir momentan die Zeit! Außerdem würde ich sie auch niemals so schön hinbekommen 😉
Ich bin gespannt, ob er dir auch so gut schmeckt wie mir!
LG, Jörg

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Groschopf Silvia 4. Dezember 2019 at 10:32

Wenn ich statt agar-agar Blattgelantine nehmen möchte, wieviel brauch ich ca. bitte

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Joerx
Joerx 4. Dezember 2019 at 12:47

Ich nehme an, das 5 Blatt genügen müssten?! Wie sich diese Änderung auf die Konsistenz der Füllung auswirkt, kann ich dir aber nicht sagen, denn der Guss zieht ja in die Lebkuchenfüllung ein. Es könnte sein, das diese dir dann zu „geleeartig“ wird?!
LG, Jörg

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ardawan nasrin 4. Dezember 2019 at 16:25

Hallo Joerg,
danke.
Deine/Eure Kreativität, Originalität und Präsentation sind für mich, meiner Backleidenschaft und dem „das muss auch verlockend aussehen“ Anspruches ein Quell kontinuierlicher Inspiration.

vielen Dank und fröhliche Weihnachten
Ardawan

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Joerx
Joerx 16. Dezember 2019 at 12:32

Hallo Ardawan,
vielen Dank für dieses große Lob!
Ich gebe mein Bestes und hoffe, das ich dich weiterhin begeistern kann! 😉
Liebe Grüße, Jörg

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Claudia Schöffmann 7. Dezember 2019 at 19:54

hey jörg, ohhh sehr sehr lecker die tarte 🤩 aaaber (ja, ein kleines aber) – irgendwie fanden wir „genießer“ allesamt, dass die orangenkomponente ziemlich untergegangen ist.. es war schlichtweg nicht fruchtig genug 😏 ich denke, dass nächste mal (und das gibt es auf jedenfall) werde ich die lebkuchenschicht etwas reduzieren und dafür noch eine extra, feste fruchteinlage mit orangenspalten „einbauen“.. oder mandarinen, die passen bestimmt auch gut! ich werde berichten 😉 wünsche dir einen schönen 2. advent, liebe grüße claudia

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Joerx
Joerx 16. Dezember 2019 at 12:49

Hallo Claudia,
ihr habt mit dieser Einschätzung ja auch völlig recht, denn die Orangenkomponente ist ja tatsächlich untergegangen, bzw eingesunken. 😉
Ich fand den Orangengeschmack durchaus fruchtig, aber das ist natürlich alles Geschmacksache und wohl auch eine Frage der Orangen und ihres Aromas.
Man könnte auch einen Orangenpudding kochen und auf die Tarte streichen.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Experimentieren… 😉
LG, Jörg

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Barbara 1. Januar 2020 at 15:28

Hallo,
vor Weihnachten habe ich keine Zeit gehabt zum Backen. Aber zu Silvester habe ich die Tarte nachgebacken. Mir persönlich ist zu viel Orangeat dran, dabei habe ich nur ein 100g-Päckchen genommen. Ich denke, das nächste mal probiere ich es 75 g, denn die Tarte wird auf jeden Fall nochmal in den Ofen kommen. Die Schokolade obendrauf ist der Hammer.
Vielen Dank für das Rezept und allen ein gutes Jahr 2020!
Barbara

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Joerx
Joerx 1. Januar 2020 at 21:30

Hallo Barbara,
vielleicht hast ja das Orangeat nur nicht fein genug gehackt, denn ich fand es z.B. überaupt nicht aufdringlich?! Naja, oder dein Geschmack ist einfach ein anderer 🙂
Dennoch freut es mich, das du die Tarte dennoch noch einmal backen würdest.
Vielen Dank für dein Feedback und auch dir ein wunderbares neues Jahr!
LG, Jörg

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Barbara 4. Januar 2020 at 20:09

Hallo Jörg,

ja, ich habe das Orangeat sehr sorgsam sehr fein gewiegt. Ich habe aber festgestellt, dass das anfangs für mich recht dominante Orangeat am 2. Tag sehr viel harmonischer reinpasste. Wenn wir es aushalten, werden wir den Kuchen beim nächsten Mal vielleicht ein wenig ziehen lassen. Bei so vielen recht kräftigen Gewürzen ist das sowieso besser. Der Kuchen ist feucht genug und mit dieser superleckeren Schokoschicht gedeckelt, da trocknet er nicht in 2 oder 3 Tagen aus.

LG Barbara

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Joerx
Joerx 7. Januar 2020 at 21:20

Hallo Barbara,
der Kuchen eignet sich tatsächlich hervorragend dafür, ihn schon min. 1 Tag vorher zuzubereiten. Er schmeckt am nächsten Tag mindestens genauso gut wie am Tag der Herstellung, eigentlich sogar noch besser.
Du hast Recht, Gewürze brauchen oft ein wenig Zeit um sich entfalten zu können.
Vielen Dank nochmal für deine Rückmeldung!
LG, Jörg

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Annett Freese 10. Januar 2020 at 12:50

Hallo Jörg,
ich habe vor einiger Zeit deine Seite gefunden und bin von deinen wirklich interessanten Torten und Kuchen schwer begeistert. Ich habe schon so einiges nachgebacken und teilweise auch etwas verändert. Sag mal kann man deine tollen Rezepte denn auch irgendwie speichern, per PDF oder so, das würde mir so einiges erleichtern. Danke schonmal vorab für deine Rückmeldung.
LG Annett

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Joerx
Joerx 11. Januar 2020 at 12:38

Hallo Annett,
wie schön, das du auf meine Seite gestoßen bist. Es freut mich sehr, wenn dich meine Rezepte begeistern und du sogar einige nachgebacken hast.
Derzeit biete ich leider noch keine PDF-Funktion, oder Druckversion an. Mir fehlt einfach die Zeit, um mich um dieses Projekt zu kümmern…
Igendwann aber bestimmt 😉
LG, Jörg

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