Kokostorte mit Nougatfüllung und Dacquoise

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Mich würde interessieren, wieviele von euch beim Titel dieser Kokostorte gedacht haben: „Dacquoise?!?! Was soll das denn sein? “ Eigentlich beschreibt dieser Begriff eine französische Torte, die mit speziellen Baiser-Böden aufgebaut wird. Ich verwendete allerdings nur einen einzelnen dieser Böden als Trennschicht zwischen Kokoscreme und Nougatfüllung. Zwar zieht das Baiser Feuchtigkeit und verliert dadurch an Biss, aber es unterstützt dennoch den Kokos-Geschmack der Torte.
Generell verbinden sich hier viele leckere Geschmacksrichtungen! Eine säuerliche Frische der Kokoscreme und eine tiefe, nussige Süße der Nougatfüllung. Zusammen mit den beiden Böden ist die Torte ein köstliches Backwerk für jede Jahreszeit!

Kokostorte mit Nougatfüllung und Dacquoise

Zutaten: Dacquoise
2 Eiweiß (ca. 60 g)
20 g Zucker
25 g Kokosflocken
25 g gem. Haselnüsse
55 g Puderzucker
Zutaten: Kokoscreme
250 g Kokosmilch
80 g Zucker
400 g Magerquark
50 g Mascarpone
350 ml Sahne
1 1/2 geh. TL Agar Agar
7 EL Kokosflocken
Zutaten: Tortenboden
2 Eigelbe
1 Ei
60 g Zucker
50 g Mehl
15 g Speisestärke
1/4 TL Backpulver

Zutaten: Nougatfüllung
200 g Nougat, schnittfest
200 ml Sahne
200 g Mascarpone
60 g Zartbitterschokolade

Zubereitung: Kokostorte mit Nougatfüllung und Dacquoise

Zubereitung: Dacquoise

Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Auf einen Backpapierbogen einen Kreis mit 20 cm Durchmesser aufmalen.
Das Backpapier umdrehen und auf ein Backblech legen. (Die Markierung sollte man durchsehen!)
Puderzucker, Kokosflocken und gem. Haselnüsse in einer Schüssel vermengen.
Eiweiß anschlagen, dann unter rühren den Zucker einrieseln lassen.
Weiter schlagen, bis die Baisermasse standfest ist.
Die vermengten Zutaten dazugeben und behutsam unterheben.
Die Masse innerhalb des aufgezeichneten Kreises möglichst eben und gleichmäßig verstreichen.
Für ca. 20 Minuten backen.
Dannach abkühlen lassen.

 

Zubereitung: Nougatfüllung

Dacquoise auf eine Platte legen und einen Tortenring auf 20 cm einstellen.
Sollte der Dacquoise-Boden größer als der Tortenring sein, den Ring auf den Dacquoise stellen und nach unten drücken. Was am Rand abgedrückt wird, kann sofort vernascht werden. 😉
Nougat würfeln und zusammen mit der klein gehackten Schokolade in eine Schüssel füllen.
100 ml Sahne in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
Heiße Sahne über Nougat und Schoko gießen und 2-3 Minuten warten, dann verrühren.
Restliche Sahne steif schlagen.
Mascarpone kurz glattrühren.
Handwarme Nougatmasse zur Mascarpone geben und kurz unterrühren.
Sofort Sahne unterheben.
In den Tortenring füllen, glattstreichen und für min. 4 Stunden kalt stellen.

 

Zubereitung: Tortenboden

Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier belegen.
Rand nicht fetten!
Eigelbe, Ei und Zucker auf höchster Stufe einige Minuten hell-cremig aufschlagen. Ich verwende für solche Tätigkeiten dieses Handrührgerät **, oder diese Küchenmaschine **.
Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer seperaten Schüssel vermengen.
Mehlmischung auf die Ei-Masse sieben und behutsam unterziehen.
In die vorbereitete Springform füllen und glatt streichen.
Für ca. 12-15 Minuten backen.
Stäbchenprobe machen.
Aus dem Ofen holen, 10 Minuten ruhen lassen, dann mit einem Messer vom Rand lösen.
Auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.
Dann Papier abziehen.

 

Aufbau: Kokostorte

Dacquoise-Boden auf eine Platte stellen.
Mit einem heissen Messer an der Inenseite des Tortenrings entlangfahren und diesen wegnehmen.
Den Tortenboden auf die Nougatfüllung setzen und einen Tortenhelfer darauf legen.
Das Ganze mit Hilfe der Platte und des Tortenretters vorsichtig drehen, so dass der Tortenboden unten ist.
Tortenring säubern und um den Tortenboden legen.
Zubereitung: Kokoscreme
Einen Spritzbeutel mit einer ca. 1 cm großen Tülle versehen und bereit legen.
Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
Kokosmilch mit Agar Agar (richtiges Agar Agar !!!! ) und Kokosflocken in einem Topf unter rühren aufkochen und 1/2 Minute leise köcheln lassen.
Von der Herdplatte ziehen.
Magerquark, Mascarpone und Zucker kurz glatt rühren.
2-3 EL der Mascarponecreme in den Topf rühren, dann den Topfinhalt zügig unter die restliche Mascarponecreme rühren.
Schlagsahne unterziehen.
Tipp: Ab jetzt sollte es zügig weitergehen, denn Agar Agar geliert recht schnell!!!
Ca. die Hälfte der Kokoscreme in den Spritzbeutel füllen und den Hohlraum zwischen Torte und Tortenring damit auffüllen.
Den Rest der Creme auf der Torte verteilen und wellig verstreichen.
Für einige Stunden kalt stellen.
Anmerkung: Wenn der Tortenring an der Innenseite mit Klarsichtfolie, oder Tortenfolie ausgelegt wird, bekommt man einen besonders schönen Rand!
Nach Belieben mit einem Hauch Kakaopulver bestauben und Kokosflocken bestreuen.

 

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2 Kommentare

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Chrissie 16. Mai 2021 at 22:04

Gestern habe ich diese Torte gebacken. Es ist das zweite Rezept von dir, welches ich ausprobiere. Die Anleitung war prima umzusetzen, alles hat super geklappt. Ich habe mich 1:1 an sie gehalten, bis auf eine Ausnahme. Ich dachte ein bissl Frische durch Früchte wäre bei der vielen Sahne, dem Nougat und Mascarpone vielleicht nicht verkehrt, und habe auf den oberen Boden tiefgekühlte Himbeeren gesetzt. Die Kokos-Sahne-Quarkmasse hat diese vollständig bedeckt, so dass man es erst nach dem Anschneiden gesehen hat. Die Torte ist im Familienkreis sehr gut angekommen, ich würde sie nächstes mal definitiv wieder mit Himbeeren machen, weil der Dreiklang aus Kokossahnequark, Himbeeren und Nougat für mich persönlich perfekt war. Ansonsten möchte ich noch sagen: tolle Webseite, haufenweise interessante Rezepte, wunderbar arrangierte Fotos – rundum gelungen! Möchte gar nicht wissen, wieviele Stunden Arbeit dahinterstecken! Herzliche Grüße aus Hessen, Chrissie

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Joerx
Joerx 20. Mai 2021 at 20:38

Hallo Chrissie,
es freut mich sehr, dass dir die Torte so gut geschmeckt hat. Deine Abwandlung klingt auch sehr lecker, vielleicht probiere ich das mal bei Gelegenheit aus 😉
Ich danke dir für deine lieben Worte und dein positives Feedback!
Ja, es stecken mindestens schon 2000 Stunden in dem Blog. Darüber darf man gar nicht nachdenken 😉
LG, Jörg

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