Versunkener Apfelkuchen mit Walnüssen

10. September 2017 12 Kommentare
einfacher Apfelkuchen mit Walnüssen
Der versunkene Apfelkuchen ist wohl einer der größten Kuchenklassiker überhaupt! Nahezu jeder kennt und mag ihn. Lockerer Rührteig und saftige Äpfel, mehr braucht es eigentlich nicht,  um das Herz eines Süßschnabels höher schlagen zu lassen. Dennoch habe ich das Rezept mit einem einfachen Streuselteig etwas aufgemotzt. Einen Teil davon verwendet man als knusprigen Boden, der Rest wird mit Walnüssen verfeinert und locker über dem Apfelkuchen verteilt. Dieser kleine Mehraufwand sorgt für einen schönen Crunch und zusätzliches Aroma. Ein toller Herbstkuchen, mit dem sich der endende Sommer leichter verschmerzen lässt.

einfacher Apfelkuchen mit Walnüssen

Versunkener Apfelkuchen mit Streusel

Zutaten Streuselteig:
200 g Mehl
120 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
150 g Butter
75 g Walnüsse

 

Zutaten Apfelbelag:
750  – 1000g Äpfel

 

außerdem:
2 EL Aprikosenkonfitüre
4 EL Johannisbeergelee
ergibt einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser *siehe Anmerkung am Ende des Rezeptes
Zutaten Rührteig:
250 g Mehl
130 g Zucker
150 g Butter
1 Pck. Vanillezucker
Abrieb von 1 Zitrone
4 Eier
2 gestr. TL Backpulver
2 EL Milch

Zubereitung: Versunkener Apfelkuchen mit Walnüssen

Zubereitung Streuselteig:

Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter zwischen den Fingern zu Streuseln zerkrümeln.
Die Walnüsse werden an dieser Stelle noch nicht benötigt.
Die Hälfte der Streusel auf dem gefetteten Boden einer 26er Springform verteilen und andrücken.
15 Minuten backen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

Zubereitung Rührteig:

Springform (26 cm) fetten.
Backofen auf 180° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Eier und Butter zeitig aus dem Kühlschrank nehmen und erst verarbeiten, sobald sie Zimmertemperatur angenommen haben.
Butter mit dem Handrührgerät schaumig rühren, dabei Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen.
Jedes Ei einzeln dazugeben und mindestens 1/2 Minute rühren, bevor das nächste folgt.
Zitronenabrieb hinzufügen.
Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermengen.
Zusammen mit der Milch in die Eier-Butter-Masse rühren.
Rührteig in der Springform verteilen und glattstreichen.

 

Zubereitung Apfelbelag:

Äpfel schälen, vierteln und Kernhaus entfernen.
Apfelviertel mit einem Messer mehrmals einschneiden.
Auf dem Rührteig verteilen, dabei 1 cm Abstand zum Rand halten.
Walnüsse grob hacken und locker mit den Streuseln verkneten.  Walnussstreusel auf dem Apfelkuchen verteilen, dabei die Apfelspalten möglichst frei lassen.
Für ca. 55 Minuten backen.
Danach die Apfeloberflächen sofort mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen.

 

Fertigstellung, Apfelkuchen:

Den Streuselteigboden mit Johannisbeergelee bestreichen und den erkalteten Apfelkuchen daraufsetzen.
Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
*Anmerkung:
Dieses Rezept eignet sich sowohl für eine 26er, als auch für eine 28er Springform.
28er Form = flacherer Rührteig als auf den Bildern, dafür mehr Platz für Äpfel
26er Form = höherer Kuchen mit mehr luftigem Rührteig, dafür etwas weniger Platz für Äpfel.
Apfelkuchen - lecker und einfach

Apfelkuchen-Klassiker mit Walnusstreusel

Ebenfalls ein wirklich leckeres, herbstliches Rezept ist dieses hier: Süße Kürbis-Tarte

 

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12 Kommentare

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12 Kommentare

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Marion 11. September 2017 at 16:34

Mmmhhhh

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Hedi Schuster 29. September 2017 at 17:55

…..hab „deinen“ Apfelkuchen grade im Ofen – bin mal gespannt, ob er mir auch so gut gelingt wie dir!

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Joerx
Joerx 29. September 2017 at 18:44

Das freut mich, das du meinem Apfelkuchen eine Chance gibst!
Ich bin gespannt, wie er dir geglückt ist und vor allem wie er dir schmeckt.
LG, Jörg

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Hedi Schuster 1. Oktober 2017 at 17:51

Hallo Jörg, dein Apfelkuchen war klasse! besonders die Walnuss-Streusel hatten es meinen Gästen angetan! hab bisschen weniger Teig für die 26er Form genommen, weil wir es fruchtiger mögen ! Schönes Rezept – werd ich mir auf jeden Fall speichern! LG, Hedi

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Joerx
Joerx 2. Oktober 2017 at 23:07

Hallo Hedi,
vielen Dank für die netten Worte.
Schön, das der Kuchen dir und deinen Gästen geschmeckt hat.
Die Walnussstreusel mag ich auch besonders gern! 🙂
LG, Jörg

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Vanessa 25. September 2018 at 8:50

Hallo Jörg,
ich schleiche schon länger um deinen leckeren Apfelkuchen herum…jetzt hab ich aber eine Frage: könnte ich den Mürbeteig öden auch weglassen? Hätte das irgendwelche Auswirkungen auf den Kuchen, zB dass man ihn nicht so gut von der Platte bekommt?

Vielen Dank für deinen tollen Blog, ich bin jeden Sonntag schon ganz neugierig, was für ein leckeres neues Rezept kommt 🙂 jetzt ist morgen aber erstmalmdeine Himbeer-Schokoladen-Torte dran!

LG Vanessa

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Joerx
Joerx 25. September 2018 at 12:02

Hallo Vanessa,
ganz lieben Dank für deinen netten Kommentar!

Du kannst bei diesem Apfelkuchen den Mürbeteigboden auch weglassen, das ist überhaupt kein Problem! 😉
Vielen Dank fürs Ausprobieren! Achja, über ein Feedback im Nachhinein freue ich mich immer 🙂

Liebe Grüße,
Jörg
……. und gutes Gelingen bei der Himbeer-Schoko-Torte…….

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Vanessa 25. September 2018 at 14:22

Lieben Dank für die prompte Rückmeldung, ich gebe sehr gerne ein Feedback, auch von der Himbeer-Schokotorte!

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Vanessa 4. Oktober 2018 at 20:43

Heute hab ich den Kuchen gebacken, er ist ganz toll geworden! Ich hab bei der Zubereitung noch überlegt, etwas Zimt dazuzugeben, bin aber froh, dass ich dir vertraut und es gelassen habe. Herrlich mit der Zitronenschale im Teig. Ganz toll sind auch die Walnussstreusel, richtig schön knusprig. Vielen lieben Dank für das tolle Rezept!

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Joerx
Joerx 7. Oktober 2018 at 16:13

Hallo Vanessa,
es freut mich sehr, das dir der Kuchen so gut geschmeckt hat. Ich denke aber, ein wenig Zimt hätte dem Geschmack auch nicht geschadet! Apfelkuchen funktioniert doch eigentlich immer mit Zimt! 😉
Lieben Dank für deine Rückmeldung!!!
Liebe Grüße,
Jörg

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BP 7. April 2019 at 11:21

Moin. Ich habe den Kuchen etwas abgewandelt ausprobiert. Da ich keine Walnüsse aber noch Mandeln vom letzten Kuchen über hatte, habe ich letztere verwendet. Die sind natürlich nicht so kräftig im Geschmack wie Walnüsse. Das nächste Mal werde ich noch Zimt in die Streusel machen, denn Zimt gehört für mich fast zwingend zu Äpfeln dazu.

Schön finde ich, dass du Butter und nicht Magarine zum Backen nimmst. Damit schmecken vor allem die Streusel soooo lecker.

Danke für das Rezept.

LG Barbara

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Joerx
Joerx 7. April 2019 at 12:19

Hall Barbara,
mit Mandeln hat der Kuchen bestimmt auch lecker geschmeckt!
Du hast Recht, Zimt passt zu Apfelkuchen unsagbar gut!!

Margarine verwende ich nie. Ich mag den Geschmack überhaupt nicht und Butter ist meines Erachtens auch viel gesünder.

Vielen Dank fürs Ausprobieren…
Liebe Grüße, Jörg

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