Kürbiskuchen mit Apfelfüllung und Mascarpone-Creme

7. Oktober 2018 8 Kommentare
Kürbiskuchen Apfelkuchen
Herbstlicher als dieser Kürbiskuchen kann ein Gebäck wohl kaum sein! Im Boden befinden sich wärmende Gewürze und natürlich die orange Beere. Ganz genau, botanisch gesehen ist der Kürbis eine Beerenfrucht!  Unglaublich, aber wahr! Zurück zum Kuchen: Wie es sich für die Jahreszeit gehört, stecken auch jede Menge Äpfel in diesem Prachstück. Und damit die Figur auch nicht zu kurz kommt, wird eine dicke Mascarpone-Creme darauf gestrichen.

Kürbiskuchen Apfelkuchen

Kürbiskuchen mit Apfelfüllung und Mascarpone-Creme

Zutaten: Kürbiskuchen
250 g Hokkaido-Kürbis
125 g Butter
140 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 Eier
1/2 TL Lebkuchengewürz
3/4 TL Zimt
130 g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
2 EL Joghurt
80 g Walnüsse, gehackt
Zutaten: Apfelfüllung
4 große Äpfel
3 EL Zucker
1/2 Zitrone, Saft davon
1/2 Liter Apfelsaft
1 Ei
1 Pck Puddingpulver, Vanille

 

Zutaten: Mascarpone-Creme
180 g Mascarpone
230 g Sahne
40 g Puderzucker

Zubereitung: Kürbiskuchen mit Apfelfüllung und Mascarpone-Creme

Zubereitung: Kürbiskuchen

Hokkaido dämpfen bis er gar ist, dann mit Joghurt pürieren. Auskühlen lassen.
Butter schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. Sie muss nicht mehr flüssig, aber zumindest sehr weich sein.
Backofen auf 175° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Springform (24 cm) fetten.
Eier mit Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen.
Die restlichen Zutaten dazugeben und kurz unter rühren.
In die Springform füllen und für ca. 30 min backen. Stäbchenprobe machen!
Kürbiskuchen auskühlen lassen.

 

Zubereitung: Apfelfüllung

Kürbiskuchen in einen Tortenring spannen.
Äpfel schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien.
Achteln und in schmale Streifen schneiden.
Mit 2/3 des Apfelsafts, Zucker und Zitronensaft erhitzen und so lange kochen, bis die Äpfel etwas weich werden, aber noch nicht zerfallen.
Puddingpulver in den restlichen Apfelsaft rühren, dann das Ei dazuqirlen.
In den Topf rühren und noch einmal (unter rühren) aufwallen lassen, bis die Masse andickt.
Etwas abkühlen lassen, dann auf dem Kürbiskuchen verteilen.
Erkalten lassen.

 

Zubereitung: Mascarpone-Creme

Mascarpone mit einem Schluck Sahne mit dem Handrührgerät glatt rühren.
Unter Rühren die restliche Sahne und den Puderzucker folgen lassen.
Solange schlagen, bis die Masse cremig fest und streichfähig wird.
Nicht überschlagen, sonst entsteht sehr schnell Butter!!!
Auf dem Kürbiskuchen verteilen und glatt streichen.

 

Fertigstellung:

Den Kürbiskuchen nach Belieben mit Zimt bestauben oder etwas Kürbiskernkrokant zubereiten.
Ich habe dafür 4 EL Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen, bis der goldgelb war und dann 2-3 EL Kürbiskerne dazugerührt.
Sofort auf ein Backpapier geben und erkalten lassen. Vorsicht: Die Krokant-Masse ist extrem heiss!!!!
Mit ein Messer hacken und auf dem Kürbiskuchen verteilen.
Kübiskuchen Apfelkuchen

Kübiskuchen mit Walnüssen und Äpfel

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8 Kommentare

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8 Kommentare

Claudia 14. Oktober 2018 at 21:02

Hallo Jörg!
Am Freitag hab ich Deinen Kuchen das erste Mal nachgebacken. Meine Kolleginnen waren alle hellauf begeistert und ich natürlich auch! 🙂 Die Kombination von säuerlicher Apfelfüllung und der süssen, sahnigen Mascarpone-Creme mag ich ja ganz besonders! Habe ich schon etliche Male gemacht (allerdings in einer No-Bake-Version mit Keks/Butter-Boden). Deine Variante mit dem köstlichen und wirklich einfach zu machendem Kürbis-Boden ist natürlich etwas ganz besonders Gutes! Nachdem ich den Kuchen erst in der Firma aus seinem Gefängnis befreit habe konnte ich zu Hause keine Fotos machen und ich hab dann total drauf vergessen. Aber nachdem sich meine Tochter samt Freund heute spontan zu einem Besuch angesagt hat, hab ich den Kuchen einfach noch einmal gebacken! Diesmal allerdings etwas kleiner, in einer 17er Form. Mir wäre natürlich lieber gewesen, er hätte auch über Nacht durchziehen können, die Apfelcreme war leider nicht ganz so fest wie beim anderen Kuchen, aber vom Geschmack her war die Torte trotzdem wieder ganz fantastisch! Nachdem ich keine Kürbiskerne greifbar hatte, hab ich einfach etwas Zimt auf die Oberfläche gestreut! Von Zimt kann ich ja sowieso nie genug bekommen! 🙂
Wieder einmal ein herzliches Dankeschön für ein weiteres, fabelhaftes Rezept! Mir gefällt ganz besonders dass der Kuchen eigentlich wirklich einfach herzustellen ist, optisch und geschmacklich aber wirklich unheimlich viel her macht! <3
LG! Claudia
PS: Eine kleine Frage hätte ich noch: Die im Rezept angegebene Butter, wie gibst Du sie zum Teig? Ich habe sie zerlassen und in dünnem Strahl unter ständigem Rühren in die Ei-Zucker-Mischung einfliessen lassen…

Reply
Joerx
Joerx 15. Oktober 2018 at 21:00

Hallo Claudia,
was für ein wunderbarer Kommentar! 💙
Der Kuchen muss dir ja wirklich geschmeckt haben, wenn du ihn in so kurzer Zeit gleich 2 Mal gebacken hast. 😉
Ich danke dir natürlich auch ganz herzlich für dein geschicktes Foto und ich muss sagen, er sieht absolut lecker aus.
Du hast recht, der Kürbiskuchen ist wirklich recht einfach zu machen, wirkt aber im fertigen Zustand wesentlich aufwendiger. Sowas liebe ich ja 😉

Was mich allerdings echt schockiert ist die Tatsache, das ich wirklich nicht genauer auf die Verarbeitung der Butter eingegangen bin. Anscheinend haben aber alle Nachbäckerinnen es intuitiv richtig gemacht, denn ich habe nun schon einige positive Rückmeldungen bekommen! ☺
Solche Fans lobe ich mir, die einfach selbst mitdenken, wenn der Direktor wieder einmal Mist baut! 😄 Sollte ich aber bald im Rezept ergänzen…..

Liebe Grüße, Jörg

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Claudia 15. Oktober 2018 at 22:46

Lieber Herr Zirkusdirektor!
Ich denke, der Grossteil Deines Publikums hat schon einige Erfahrung beim Backen, dann kann man sich hin und wieder auch selbst helfen ;-).
Liebe Grüße!
Claudia

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Gabriella 21. Oktober 2018 at 17:23

Hallo Jörg,
habe deinen Kuchen nach gebacken und ich muss sagen bin begeistert. Sogar mein Mann war vom Geschmack hin und weg, am Anfang war er skeptisch, „Kürbis im Kuchen hm“ aber dann war er überzeugt 🙂 Vielen Dank für das tolle Rezept, werde noch andere Kuchen von dir nach backen.
Liebe Grüße Gabriella

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Laura 23. Oktober 2018 at 11:45

Lieber Jörg,
diesen tollen Kuchen wird es am Samstag auf unserer Familien-Kaffeetafel geben.
Verrätst Du mir, welche Äpfel Du für besonders geeignet hälst?
Danke vorab und liebe Grüße,
Laura

Reply
Joerx
Joerx 26. Oktober 2018 at 20:58

Hallo Laura,
jetzt habe ich doch glatt deinen Kommentar übersehen!
Bei diesem Apfelkuchen ist die Sorte nicht so wichtig, allerdings würde ich einen säuerlich/fruchtigen vorziehen (z.B. Elstar)
Ich vermute mal, meine Antwort kommt zu spät?! Sorry 😉
Lieben Grüße, Jörg

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Karina 8. November 2018 at 13:02

Hallo Jörg, kannst du mir mal bitte kurz erklären wie ich den Kürbis dämpfe? Und wie groß war deine Springform?
Am Wochenende werde ich mich an dieses hochgelobte Rezept wagen!
Beste Grüße

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Joerx
Joerx 8. November 2018 at 14:00

Hallo Karina,
ich habe eine 24er Form benutzt, wie im Rezept beschrieben! 😉
Den Kürbis garst du in einem Topf mit Dämpfereinsatz (Topf mit passendem Siebeinsatz). Du kannst alternativ auch in einem Topf ein wenig Wasser kochen und ein Edelstahlsieb reinhängen und dort die Kürbisstücke reinlegen. Mit einem Deckel so gut wie möglich bedecken und so lange dämpfen, bis die Stücke gar sind. Dabei wird allerdings viel Dampf entweichen und das garen könnte sich etwas hinziehen. Der Kürbis darf das Wasser auch nicht berühren!
Oder du schneidest den Kürbis in Spalten und bäckst in auf einem Blech mit Backpapier bei ca. 170° Ober-/ Unterhitze, bis sie die Kürbisspalten gar sind. Da der Kübis dadurch ein wenig austrocknet, kannst du bei der Weiterverateitung evtl ein wenig Wasser brauchen?!
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Liebe Grüße, Jörg

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