Rhabarbertarte / Rosentarte mit Quarkcreme

26. März 2017 8 Kommentare
Rhabarbertarte / Rosentarte
Diese Rhabarbertarte gelingt besonders schön, wenn man zwei Dinge in guter Qualität besitzt. 1. einen scharfen Sparschäler und 2. starke Nerven.  Nein, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, aber ein wenig Geduld sollte man beim Rollen der Rhabarberrosen schon mitbringen. Wer sich die Zeit nimmt, wird dafür mit einer wunderschönen Optik belohnt, die alle Gäste begeistern wird. Denn wann bekommt man schon mal eine Tarte vorgesetzt, die wie ein pinker Blumenstrauß aussieht?!

Rhabarbertarte / Rosentarte

Rhabarbertarte mit Quarkcreme

Zutaten Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
70 g Zucker
1 Ei
2 EL gem. Mandeln
1 Prise Salz

 

Zutaten Topping:
ca. 500 g Rhabarber
einige Baisertupfen (Fertigprodukt)
ergibt eine Tarte mit 28cm Durchmesser
Zutaten Quarkcreme:
250 g Quark (20% Fett)
150 ml Sahne
120 g Zucker
1 Vanilleschote
25 g Speisestärke
1 Eigelb

Zubereitung Rhabarbertarte / Rosentarte mit Baiser:

Zubereitung Mürbeteig:

Zuerst eine Tarteform ausfetten.
Aus den Zutaten für den Mürbeteig einen homogenen Teig kneten und diesen zwischen 2 Bögen Backpapier/Folie ausrollen. Die Tarteform mit dem Teig auskleiden, mit einer Gabel mehrmals einstechen und ca. 30 min in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Einen Bogen Backpapier über die Tarteform legen und mit Trockenfrüchten auffüllen.
Ca. 17 min blindbacken.
Die Trockenfrüchte beschweren den Teig, dadurch bleibt dieser schön in Form.
Vorerst Blindbacken der Rhabarbertarte

Vorerst Blindbacken mit Hülsenfrüchten

Inzwischen kann der Belag zubereitet werden.
Nach Ende der Backzeit das Papier und die Hülsenfrüchte entfernen. Die Hülsenfrüchte nicht wegwerfen! Man kann sie immer wieder verwenden.
Auf einem Kuchengitter beiseite stellen.

 

Zubereitung Quarkcreme:

Die Vanilleschote längs halbieren und den Inhalt herauskratzen.
Das Vanillemark und die restlichen Zutaten mit dem Handrührgerät cremig rühren.

 

Fertigstellung der Rhabarbertarte:

Zuerst die Quarkcreme auf dem Mürbeteigboden verteilen.
Die Rhabarberstangen flach auf ein Brett legen und mit einem Sparschäler parallel zur Arbeitsfläche lange Streifen abziehen. Damit diese nicht zu dünn wurden, musste ich schon mit etwas Druck arbeiten. Deshalb ist es sinnvoll, den Rhabarer nicht in der Hand zu halten, sondern hinzulegen. Auf diese Weise kann man viel besser mit dem Sparschäler auf die Stangen drücken. Die Streifen aufrollen und in die Quarkcreme setzen.
Die Rhabarbertarte für ca. 40 Minuten backen und danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zuletzt mit grob zerbröselten Baiser bestreuen.
Rhabarbertarte in Rosen

Rhabarbertarte / Rosentarte

Rhabarberrosen

8 Kommentare

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8 Kommentare

Sandra 2. April 2017 at 8:55

Ich bin hin und weg…so traumhaft schön 😍

Reply
Joerx 4. April 2017 at 13:43

Ganz lieben Dank!!!!
Lg, Jörg

Reply
Sarah 3. April 2017 at 19:08

Lieber Jörg, die tarte sieht einfach traumhaft aus <3 aber wie hast du es geschafft, dass die Rhabarberrosen so schön pink sind? Rhabarber ist oft ab der Hälfte total grün, vor allem auch innen. Hoffe du kannst mir einen Tipp geben 🙂

Reply
Joerx 4. April 2017 at 13:39

Hallo Sarah,
Vielen Dank für das Kompliment! <3
Eigentlich habe ich nichts besonderes mit dem Rhabarber gemacht, es waren ganz normale Stangen! Vielleicht hatte ich auch nur einfach Glück damit, wie stark der Rhabarber ausgereift/ausgefärbt war. Auch sein Inneres war gar nicht grün, sondern creme bzw zart rosa gefärbt, wie man auf dem unteren Bild sehen kann. Die hellrosa Rosen sind der Innenteil des Rhabarbers.
Aber mit hellgrünen Rosen würde diese Tarte bestimmt auch umwerfend aussehen. Hellgrün und pink passen so wunderbar zusammen! 🙂
LG, Jörg

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Marion 11. April 2017 at 12:23

Hallo Jörg, wie breit waren die Streifen so ca?
Würde auch gerne mal mein Glück versuchen 😊

Reply
Joerx 15. April 2017 at 11:43

Hallo,
die Streifen waren so breit, wie es der Rhabarber eben war! 🙂 Ich würde sagen, zwischen 3 und 4 cm.
Das ist aber wirklich nur grob geschätzt!
Lg, Jörg

Reply
Julia 28. Mai 2017 at 9:01

Hallo, heißt das dass der Rhabarber vorher nicht geschählt wird? Sind die Rosen dann nicht zu fest und faserig?
LG, Julia

Reply
Joerx 28. Mai 2017 at 10:15

Hallo Julia,
genau das heißt es! 😉
Ich habe den Rhabarber nicht geschält und ich fand das Ergebnis nicht zu hart. Klar, Rhabarber ist immer ein wenig faserig, das stört aber nicht. Auch alle, die diese Tarte schon nachgebacken haben, sahen darin kein Problem! 🙂
LG, Jörg

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