Welfenkuchen mit Weintrauben und zweierlei Cremes

6. Oktober 2019 2 Kommentare
Weitraubenkuchen Welfenkuchen
Dieser Welfenkuchen ist eine Kombination aus normalem Rührteig mit versunkenen Weintrauben und der bekannten Welfenspeise. Diese kommt aus Niedersachsen und soll die Farben des Adelsgeschlechtes der Welfen symbolisieren. Die weiße Schicht besteht aus einer Art Vanillepudding und die gelbe aus Weincreme. Ich muss zugeben, das die Zubereitung nicht ganz einfach ist und der richtige Zeitpunkt bei beiden Cremes ein Glücksspiel ist! Der Kuchen ist daher schon eher etwas für Könner! Wer es sich aber zutraut, wird mit 2 luftigen Schichten auf lockerem Rührkuchen belohnt. Achja, ein Weinliebhaber sollte man unbedingt sein, denn diese Weincreme hat genau wie im Original-Dessert einen ausgeprägten Alkoholgeschmack, weswegen sie vor allem bei Männer sehr beliebt sein soll…… habe ich gehört?! 😉

Weitraubenkuchen Welfenkuchen

Welfenkuchen mit Weintrauben und Welfenspeise

Zutaten: Rührteig
85 g Butter (zimmerwarm)
70 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Prise Salz
1/4 Zitrone, Abrieb
2 Eier (zimmerwarm)
135 g Mehl
1 1/2 gestr. TL Backpulver
1 EL Milch
ca. 300 g Weintrauben
Zutaten: helle Creme
375 ml Milch
30 g Zucker
1 Vanilleschote
40 g Speisestärke
3 Eiweiß

 

Zutaten: gelbe Creme
180 ml Weißwein
70 g Zucker
3 Eigelbe
1 EL Zitronensaft
3/4 gestr. EL Speisestärke

Zubereitung: Welfenkuchen mit Weitrauben und zweierlei Cremes

Zubereitung: Rührteig

Springform 24 cm fetten.
Bckofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker auf höchster Stufe schaumig aufschlagen.
Salz und Zitronenabrieb dazugeben.
Eier einzeln unterrühren! Jedes min. 1/2 Minute kräftig einrühren bevor das nächste Ei folgt.
Mehl und Backpulver vermengen und zusammen mit der Milch kurz einrühren.
Rührteig in die Sprinform füllen und glattstreichen.
Mit Weintrauben belegen, leicht eindrücken und für ca. 20-30 Minuten backen.
Stäbchenprobe ab 20 Minuten.
Auskühlen lassen.
Rührkuchen in einen Tortenring spannen.

 

Zubereitung: helle Creme

Vanilleschote aufschneiden und das Mark auskratzen.
Von der Milch ca. 5 EL in eine Tasse geben, den Rest in einem Topf mit Zucker und Vanillemark aufkochen lassen.
Milch in der Tasse mit Speisestärke verrühren.
Topf von der Kochstelle ziehen, den Tasseninhalt einrühren und nochmals aufkochen.
Vom Herd nehme.
Eischnee unter den heißen Vanillepudding ziehen.
Sofort auf dem Kuchen verteilen und glattstreichen.
Auskühlen lassen.

 

Zubereitung: gelbe Creme

Alle Zutaten in einem Topf bei wenig Temperatur erhitzen. Dabei immer rühren, damit kein Rührei entsteht.
Sobald der Topfinhalt dampft und andickt auf dem Welfenkuchen verteilen.
Anmerkung: Der richtige Zeitpunkt ist hier gar nicht so leicht festzumachen. Zu lange gerührt wird die Konsistez puddingartig. Ich habe aufgehört zu rühren, als die Masse dick-schaumig war und kurz vor dem Kochen stand. Die Konsistenz der Creme war auf meinem Welfenkuchen daher eher ein Weinschaum.
Schön locker, allerdings ein wenig instabil! Nach längerer Wartezeit fing die gelbe Schicht deshalb an, ein wenig zu rutschen.
Für ca. 4 Stunden kalt stellen.
Welfenspeise auf Rührteig

Weintraubenkuchen mit Welfencreme

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Barbara 9. Oktober 2019 at 20:16

Hallo mal wieder,

der Kuchen ist Klasse. Auch in meiner Variante mit aufgetauten Sauerkirschen an Stelle der Trauben. Statt Zitronensaft habe ich O-Saft nehmen müssen und eine kleine Backform mit 24 cm habe ich nicht, meine hat 26 cm. Ich bin erstaunt, dass die gelbe Creme ohne Wasserbad direkt über der Gasflamme nicht geronnen ist. Hat aber super geklappt. Ich denke nun über eine kindertaugliche Variante für die gelbe Creme nach. Vielleicht Apfelsaft statt Wein?

Vielen Dank für das tolle Rezept!
Liebe Grüße, Barbara

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Joerx
Joerx 10. Oktober 2019 at 21:41

Hallo Barbara,
das freut mich, das dir mein Kuchen (mit deinen Abwandlungen 😉 ) so gut geschmeckt hat.
Deine Version klingt aber auch wirklich sehr lecker.
Deine Überlegung Apfelsaft statt Wein zu verwenden, könnte funktionieren. Auch heller Traubensaft wäre eine Möglichkeit. Prinzipiell kann ich mir viele Fruchtsäfte vorstellen, so z.B. auch Maracuja, oder Multi.
Falls du einen Versuch startest, würde ich mich über ein Feedback sehr freuen 🙂
LG, Jörg

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