Zebrakuchen mit Schmand und Erdbeeren

1. Mai 2016 5 Kommentare
Zebrakuchen / drip cake
Ein Zebrakuchen ganz nach dem Motto: Harte Schale, weicher Kern!
Knuspriger Schoko-Mürbteig umhüllt eine cremige Masse aus Schmand und Quark, die natürlich im tierischen Streifenmuster daherkommt. Ein Kuchen, der eigentlich schon ohne Topping überzeugt! Doch in diesem Fall ist er mit frischen Erdbeeren veredelt und mit Erdbeerpüree geflutet. Ein gesunder drip cake könnte man sagen. Kann da noch jemand nein sagen?

Zebrakuchen / drip cake

Zebrakuchen / Zebrakäsekuchen mit Erdbeeren

Zutaten Mürbteig:
200 g Mehl
70 g Zucker
1 Ei
100 g Butter
2 EL Kakaopulver
3 EL gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

 

Erdbeer-Topping:

ca. 500 g Erdbeeren

ca. 100 g Gelierzucker „ohne Kochen“
etwas Zitronensaft
 ergibt einen Zebrakuchen mit  26 cm Durchmesser

 

Zutaten Füllung:
2 Eier
400 g Schmand
500 g Magerquark
150 g Zucker
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
   (besser aus Bourbon Vanille)
75 ml Sahne + 2 EL
25 g Kakao

Zubereitung Zebrakuchen mit Schmand und Erdbeeren

Zubereitung Mürbteig:

Aus den Zutaten rasch einen Mürbteig kneten und ihn zwischen 2 Folien oder Backpapierbögen ausrollen und eine gefettete Springform (Ø 26 cm ) so auskleiden, das der Boden und ein ca. 5 cm hoher Rand bedeckt sind.
Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

 

Zubereitung Schmand-Quark-Masse:

Den Backofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eier, Zucker, Magerquark und Puddingpulver mit dem Handrührgerät ordentlich verrühren.
Sahne und Schmand dazugeben und so lange weiterschlagen, bis sich alles gut verbunden hat. Die Hälfte des Teiges in eine 2. Schüssel füllen und den Kakao und 2 EL Sahne dazugeben. Noch einmal kurz durchrühren.

 

Füllen des  Zebrakuchens:

Den gekühlten Mürbteig in der Springform aus dem Kühlschrank nehmen.
Eine kleine Schöpfkelle von der hellen Quarkmasse in die Mitte der Form geben.
Nun die gleiche Menge von der dunklen Masse wieder in die Mitte laufen lassen. So lange abwechselnd einfüllen, bis beide Schüsseln leer sind.
immer nur in die Mitte einfüllen, das Muster entsteht von allein!

immer nur in die Mitte einfüllen, das Muster entsteht von allein!

Nichts verstreichen, das Muster entsteht automatisch, weil es die beiden Quarkschichten immer weiter nach außen drückt.
Den Zebrakuchen für ca. 50 Minuten auf der 2. Schiene von unten im Backofen backen.
Nach Ende der Backzeit die Temperatur ausschalten und die Form ca. 5-10 Minuten im geschlossenen Ofen ruhen lassen.
Danach rausnehmen und auf einem Gitter erkalten lassen. Den Zebrakuchen wärend der Abkühlphase vom Rand der Springform befreien.

 

Fertigstellung:

Die Erdbeeren quer halbieren und nur die Spitzen mit der Schnittfläche nach unten auf dem erkalteten Zebrakuchen verteilen.
Die hinteren Erdbeerhälften vom Grün befreien und wiegen. Das Gewicht durch 4 teilen und diese Menge an Gelierzucker „ohne Kochen“ dazugeben. Pürieren und mit Zitronensaft abschmecken. Kurz kalt stellen. Dadurch dickt die Soße noch ein wenig ein.
Einen Teil der Erdbeersauce über den Zebrakuchen träufeln, den Rest in ein kleines Kännchen geben und dazu reichen.
Den Zebrakuchen bis zum Verzehr kalt stellen.

 

 Anmerkung:

Gelierzucker „ohne Kochen“ gibt es von verschiedenen Herstellern, vermutlich auch mit unterschiedlichen Dosierungsangaben.
In den meisten Fällen mischt man 2:1 d.h. 2 Teile Frucht auf einen Teil Zucker. Für die Erdbeersauce mischen wir 4:1!
Bei mir ergab das Erdbeerpüree 400 Gramm. Dazu habe ich also 100 g Gelierzucker gegeben.

 

5 Kommentare

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5 Kommentare

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Andrea 9. Mai 2016 at 9:57

Hallo Jörg, habe letzte Woche schon mein 5. Rezept von Dir ausprobiert: Dieses Mal den Zebra-Schmand-Kuchen mit Erdbeeren in Herzform. Da es sich um ein Hochzeitsgeschenk handelte, habe ich um den Mürbteigrand noch rosa Fondant angebracht, weil ich zwischen Teigrand und Fondant kleine Rosenblüten stecken wollte. Leider hat das nicht gehalten und der Fondant ist weggeklappt. Habe dann kurzerhand die Blüten in den Schmandteig gesteckt. Das Ergebnis kannst Du ja sehen. War eine Riesenüberraschung für das frisch vermählte Paar und alle waren begeistert. Durch das zusätzliche Fondant ist der Kuchen zwar recht üppig geworden, aber bei einem Hochzeitskuchen kann man das schon mal vertragen.
Mach‘ weiter so – denn es macht riesig Spaß Deine Rezepte auszuprobieren!!!
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Joerx
Joerx 9. Mai 2016 at 13:39

Hallo Andrea,
es freut mich, das ich dich so inspiriere! 🙂
Für den Fondant hättest du auf dem Mürbteigrand noch eine Ganache, oder amerikanische Buttercreme aufbringen müssen. Damit hätte er gehalten. Damit wäre der Kuchen aber dann noch mal üppiger geworden! Ich denke, du hast dich also für den richtigen Weg entschieden 🙂
Mach weiter so!!!!!
Liebe Grüße,
Jörg

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Joerx
Joerx 12. Mai 2016 at 15:47

Hallo Andrea, sieht ja wirklich super aus!

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Rieke 15. August 2018 at 12:58

Was ein tolles Rezept! Schnell gemacht, ohne viel Aufwand. Nur den Zucker reduziere ich immer auf die Hälfte, weil ich es nicht so süß mag, aber das mache ich bei so gut wie jedem Rezept.
Habe den Kuchen nun schon mehrere male gebacken und dabei dann immer mit dem Topping experimentiert, je nachdem, was gerade im Haus war (Mal mit Erdbeeren, mit Mango, mit Karamellsauce und Schokoflakes..) und jedes mal kam er gut an. Selbst bei meiner Schwester, die normalerweise keinen Käse-/Schmandkuchen mag.

Also vielen Dank für das Teilen! 🙂

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Joerx
Joerx 17. August 2018 at 8:07

Hallo Rieke,
vielen Dank für deine netten Worte! 💜
Ja, mit dem Zucker ist man zum Glück flexibel. Da gehen die Geschmäcker teilweise stark auseinander.
Es freut mich, das du den Kuchen schon so oft nachgebacken hast! Teilweise mit recht spannenden Toppings 😉

Wenn du wieder mal etwas nachbäckst würde ich mich über Feedback natürlich freuen 😉

Liebe Grüße, Jörg

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