Kürbiskäsekuchen

6. November 2016 6 Kommentare
Wer noch nie Kürbiskäsekuchen probiert hat, sollte das unbedingt nachholen. Und wer daraus ein Gedicht machen möchte, der sollte sich mal an diesem Rezept versuchen! Da wäre zum einen die untere Kürbisschicht. Sie punktet durch ihre würzige Tiefe und passt dadurch perfekt in die kalte Jahreszeit. Die obere Käsekuchenschicht hingegen überzeugt durch ihre herrlich cremige Leichtigkeit. Zudem wird sie mit feiner Vanille und Zitrone aromatisiert. Genießt man dies alles zusammen mit dem Schokomürbteig, kann im Mund nichts anderes entstehen, als ein wahrer Zungenzirkus!

Kürbiskäsekuchen

Kürbiskäsekuchen

Zutaten Schokomürbteig:
200 g Mehl
70 g Zucker
1 Ei
100 g Butter
2 EL Kakaopulver
3 EL gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
Zutaten Käsekuchenfüllung:
250 g Magerquark
90 g Zucker
250 ml Milch
20 g Speisestärke
1 Vanilleschote
Abrieb und Saft 1/2 Zitrone
2 Eier
60 ml Sonnenblumenöl

ergibt einen Kürbiskäsekuchen mit 26 cm Ø

Zutaten Kürbisfüllung:
ca. 450 g Hokkaidokürbis
300 g Doppelrahmfrischkäse
100 g Zucker
1 TL Speisestärke
1 TL Zimt
1 TL-Spitze Muskat
1/2 TL Ingwerpulver
2 Eier

Zubereitung Kürbiskäsekuchen

Zubereitung Schokomürbteig:

Aus den Zutaten rasch einen Mürbeteig kneten und ihn zwischen 2 Folien oder Backpapierbögen ausrollen. Eine gefettete Springform (Ø 26 cm ) so auskleiden, das Boden und Rand bedeckt sind.
Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

 

Zubereitung Kürbisfüllung:

Den Kürbis in große Würfel schneiden und im Backofen bei 180° C Umluft garen.

Kürbis gewürfelt in einer Kastenform

Mit einer Gabel testen, ob das Fleisch weich ist, dann abkühlen lassen. Alternativ kann man den Kürbis auch im Topf mit nur ganz wenig Wasser garen. Wichtig dabei: Die Kürbisstücke sollten nach dem Garen nicht zu nass sein!
Vom gegarten Kürbis 300 g abwiegen und fein pürieren.
Kürbispüree, Frischkäse, Zucker und Gewürze cremig schlagen.
Eier und Speisestärke dazugeben, dann kurz und zügig unterrühren.
Kühl stellen.

 

Zubereitung Käsekuchenfüllung:

Die Vanilleschote mit einem Messer der Länge nach halbieren und das Innere herauskratzen.
Magerquark mit Zucker cremig schlagen.
Eier, Speisestärke, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Vanillemark dazugeben und kurz einrühren. Nicht zu lange, es soll keine Luft untergerührt werden!
Öl und Milch unter langsamen Rühren hineinlaufen lassen.
Diese Masse ist sehr flüssig! Nicht beunruhigt sein, das gehört so 😉

 

Fertigstellung Kürbiskäsekuchen:

Den Backofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Springform mit dem Schokomürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen.
Die Kürbisfüllung auf dem Boden verteilen und glattstreichen.
Die Käsekuchenfüllung auf die Kürbisschicht gießen. Dabei möglichst langsam und vorsichtig einfüllen, damit das Kürbispüree nicht hochgeschwemmt wird. Am besten mit einem Schöpflöffel arbeiten, um keinen allzu festen Gießstrahl zu erzeugen!
Die Wellen zwischen den beiden Schichten zeigen genau, wo die helle Masse beim Einfüllen auf die untere traf.
Den Kürbiskäsekuchen auf mittlerer Schiene im Backofen für ca. 60 Minuten backen.
Sollte die Oberfläche während des Backens zu dunkel werden, einfach mit etwas Alufolie abdecken. Aber darauf aufpassen, das sie die Füllung nicht berührt!
Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Den Kürbiskäsekuchen bis zum Verzehr kalt stellen.
TIPP: Schneidet man die Stücke mit einem nassen Messer, bleiben die Schichten besser erkennbar.

Anschnitt

Anschnitt

Oder möchtest du lieber einen beerigen Käsekuchen zubereiten? Dann wäre dieses Farbfeuerwerk wohl genau nach deinem Geschmack: Heidelbeerkäsekuchen mit Mandelkrokant

 

Merken

6 Kommentare

Das könnte dir auch gefallen

6 Kommentare

Avatar
Rose 11. November 2016 at 22:48

Der Käsekuchen sieht wirklich super lecker aus und ist auch gleich auf meiner Liste gelandet. Vermutlich werde ich ihn erst nächstes Jahr nachbacken, da ich den Kampf gegen den Hokkaido von heute Mittag fast verloren habe und mit einer Blase herausgegangen bin 😀

Reply
Joerx
Joerx 22. November 2016 at 22:06

Hallo Rose,
ja, so ein Hokkaido kann sehr tückisch sein! 😉
Aber das Rezept läuft dir ja nicht davon. Würde mich freuen, wenn du ihn mal ausprobierst.
LG, Jörg

Reply
Avatar
Katharina 31. August 2017 at 11:04

Hallo:) das hört sich toll an! Entstehen die Wellen in der kürbismasse von allein?

Reply
Joerx
Joerx 31. August 2017 at 11:43

Hallo,
ja, die Wellen entstanden von allein. Die Vertiefungen in der Kürbismasse sind die Stellen, an denen ich die Käsekuchenmasse eingegossen habe. Obwohl ich mit der Schöpfkelle ganz dicht über die Kürbismasse gegangen bin, hat sich die 2. Masse dennoch eingedrückt. War so gar nicht geplant, sieht so aber eigentlich viel spannender aus! 😉
LG, Jörg

Reply
Avatar
Meri 21. September 2017 at 7:49

Ich kann nur ein Lob aussprechen, der Kuchen schmeckt hervorragend 👌
Leider setzt dieser sich farblich nicht so extrem schön ab wie deiner… das Orange ist deutlich heller- gibts einen Trick?
Lg meri

Reply
Joerx
Joerx 21. September 2017 at 12:51

Hallo Meri,
vielen Dank für dein Lob!!
Die Farbe hängt natürlich stark vom Kürbis ab. Ich hatte einen ziemlich kleinen Hokkaido-Kürbis, weswegen anteilsmäßig auch recht viel Schale dabei war. Das könnte die stärkere Färbung erklären.
Wenn du das Kürispürre also intensiver haben möchtest, könntest du einfach mehr Schale verwenden, oder aber (wenn man das mag) mit Lebensmittelfarbe nachhelfen.
Liebe Grüße, Jörg

Reply

Hinterlasse einen Kommentar