Matchakäsekuchen mit Aprikosen-Ragout

26. Mai 2019 10 Kommentare
Matchakäsekuchen Käsekuchen mit Matchapulver
Lange habe ich überlegt, ob dieser Matchakäsekuchen ein Ragout aus Aprikosen oder Erdbeeren bekommt. Letztlich fiel der Entschluss nur deshalb auf die Steinfrucht, weil sie thematisch besser passte. So kommen sowohl der vermahlene grüne Tee, als auch die Aprikosen aus dem asiatischen Raum. Spätestens nach dem Verkosten war ich mehr als glücklich über diese Entscheidung! Die fruchtige Säure des Toppings harmoniert hervorragend mit dem herb-blumigen Aroma des Matcha. Ein Käsekuchen, der wunderschön aussieht und extrem lecker schmeckt!

Matchakäsekuchen Käsekuchen mit Matchapulver

Cremiger Matchakäsekuchen mit Aprikosen

Zutaten: Mürbeteig
180 g Mehl
60 g Zucker
90 g Butter
1-2 TL Wasser
1 Prise Salz

 

Zutaten: Aprikosen-Ragout
500 g Aprikosen
2-3 EL Gelierzucker 2:1
1 TL Zitronensaft
Zutaten: Matchakäse-Füllung
500 g Magerquark
150 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
80 ml Öl
350+50 ml Milch
2 Eier
40 g Speisestärke
3 EL Zitronensaft
2 TL Matchapulver (nach Belieben auch mehr)

Zubereitung: Matchakäsekuchen mit Aprikosen-Ragout

Zubereitung: Mürbeteig

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
Eine Springform (20cm) ausfetten.
Mürbeteig zwischen 2 Bögen Backpapier ausrollen und die Form damit auslegen.
Für min. 30 Minuten kalt stellen.

 

Zubereitung: Matchakäsekuchen-Füllung

Backofen auf 165° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Eier mit Zucker und Vanillezucker cremig schlagen.
Magerquark unterrühren.
Alle restlichen Zutaten (außer Matchapulver und 50 ml Milch) dazurühren.
Matchapulver und 50 ml Milch in einer Tasse miteinander verquirlen.
1/3 der Käsekuchenmasse abnehmen mit der Matchamilch verrühren.
Erst die helle Käsekuchenmasse in die Form füllen, dann die grüne Masse in einem dünnen Strahl spiralförmig hineinfließen lassen.
60 Minuten backen.
Vorsichtig aus dem Ofen holen, denn der Matchakäsekuchen ist im heißen Zustand noch recht wackelig!
Ein wenig auskühlen lassen, dann den Rand entfernen.
Komplett erkalten lassen.

 

Zubereitung: Aprikosen-Ragout

Aprikosen waschen, vom Stein befreien und in grobe Würfel schneiden. Sehr reife Früchte eher etwas größer schneiden, denn sie zerfallen beim Aufkochen sehr schnell zu Brei.
Mit Gelierzucker in einem Topf vermengen und ca. 1 Stunde Saft ziehen lassen.
Einmal aufkochen lassen und in eine Schüssel umfüllen.
Erkalten lassen.

 

Fertigstellung:

Ein wenig Aprikosenragout mittig auf dem Matchakäsekuchen verteilen.
Nach Belieben mit etwas Matchapulver (nur wenig!!) bestauben.
Restliches Ragout in einer Schüssel dazu reichen.

Käsekuchen mit Matchapulver und Aprikosen

Matcha-Käsekuchen mit Aprikosen-Ragout

Oder doch lieber ein anderes Rezept mit Matcha? Dann vielleicht diese Quarkrolle im Zebra-Look?!

10 Kommentare

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Claudia Schöffmann 28. Mai 2019 at 19:36

hey jörg, hast du die matcha-masse in einer großen spirale von außen nach innen laufen lassen oder viele kleine gemacht? der anschnitt sieht zauberhaft aus 😍 ich würde den teigrand nicht ganz so hoch ziehen wollen, so dass er in etwa mit der masse abschließt – kannst du noch abschätzen wie hoch diese ca war? ich danke für dein feedback & wünsche dir einen schönen feiertag 🌞 liebe grüße, claudia

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Joerx
Joerx 31. Mai 2019 at 13:35

Hallo Claudia,
ich habe den Matcha-Teig ein einer großen Spirale von außen nach innen laufen lassen. Dabei habe ich mir allerdings keine großen Gedanken gemacht! 🙂
Wie hoch du den Teig ziehen müsstest, damit er eben mit der Käsekuchenmasse abschließt, kann ich dir leider nicht mehr sagen.
Du kannst den Mürbeteig ja einfach etwas höher ziehen und nach dem Einfüllen mit den Fingern wieder etwas nach unten schieben, bis dir die Höhe passt. Das mache ich auch öfters mal….
Liebe Grüße, Jörg

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viktoria zellner 10. Juni 2019 at 17:27

einfach traumhaft! schöner kann kein kuchen sein – vielen dank für diese wunderbare anregung!!!
(p.s. habe erst letztens deinen köstlichen kürbis-käsekuchen gebacken und verschenkt – er ist super angekommen)
liebe grüße viktoria

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Joerx
Joerx 11. Juni 2019 at 14:13

Hallo Viktoria,
vielen Dank für dein Lob!!!
Der Anschnitt sieht tatsächlich sehr hübsch aus, aber das war eher Zufall! 😉 Das Muster kann man nicht beeinflussen 🙂
Liebe Grüße, Jörg

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Claudia Schöffmann 30. Juni 2019 at 20:16

hey jörg, was ich noch sagen wollte: köstlich 😄 beim abschließenden bestauben sollte man, in der tat, äußerst sparsam mit dem matcha umgehen.. liebe grüße claudia

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Joerx
Joerx 1. Juli 2019 at 16:44

Hallo Claudia,
ja, mit dem Bestauben sollte man es wirklich nicht übertreiben! 😉
Liebe Grüße, Jörg

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Barbara 1. Juli 2019 at 8:06

Hallo,

Mal wieder ein sehr leckerer Kuchen. Mein Lebensgefährte ist hier der Käsekuchenexperte, von daher war es gewagt, einen solchen zu backen. Er findet ihn aber gut. Das Lob gebe ich hiermit weiter.

Ich stelle für mich fest, dass man mehr als 2 (gestrichene) Teelöffel Matchpulver nehmen muss, sonst wird die Masse zu blass und der Kontrast ist zu gering.

Vielen Dank für das Rezept.
LG Barbara

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Joerx
Joerx 1. Juli 2019 at 16:49

Hallo Barbara,
wie schön, das dieser Matchakäsekuchen dem kritischen „Käsekuchen-Gaumen“ deines Lebensgefährten gerecht werden konnte 😉
Er hat wohl einfach einen guten Geschmack 🙂
Vielleicht liegt es ja am verwendeten Matcha, denn mein Pulver färbte extrem stark und schmeckte auch äußerst intensiv!!
Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich sehr verschieden.
Lieben Dank für dein Feedback…
Sonnige Grüße, Jörg

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Barbara 2. Juli 2019 at 20:16

Hallo Jörg,
ja kann sein, dass die geringe Färbung am Pulver lag. Ich habe nicht das allerteuerste genommen, denn Matcha trinken wir nicht. Um es einfach mal auszuprobieren wollte ich kein Vermögen ausgeben. Die Wirkung habe ich aber trotzdem gemerkt. Mag sein, ich bilde es mir ein, aber ich denke, man kann den Kaffee zu diesem Kuchen weglassen.
Viele Grüße, Barbara

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Joerx
Joerx 7. Juli 2019 at 7:20

Hallo Barbara, vermutlich spielt die Qualität des Matcha eine Rolle bzgl Färbung und Geschmack.
Von der belebenden Wirkung habe ich nichts gespürt. Wieviel Pulver hast du denn genommen?! 😉
Liebe Grüße, Jörg

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